... sur le site du projet "Histoire(s) protestante(s) de la migration !
La migration est une caractéristique de presque toutes les cultures humaines. Loin d'être un phénomène nouveau, elle fait partie de l'histoire européenne depuis toujours. Les raisons deS migrations étaient et sont toujours multiples.
Sous l'égide du projet "Histoire(s) de la migration protestante", douze expositions sont consacrées aux mouvements migratoires sous l'angle de l'histoire culturelle protestante. Les partenaires du projet présentent les raisons qui ont conduit des personnes a quitter leur pays pour des raisons religieuses, par nécessité économique ou à la suite de guerres. Ils évoquent leur héritage culturel, les opportunités de fuite et les risques encourus, ainsi que la manière dont ces personnes ont réservé aux migrants protestants et sur les enseignements que l´on peut en tirer pour les problèmes actuels.
La nouveauté et l'originalité du projet résident dans la coopération entre les institutions des pays d'origine et de destination de la migration protestante.
Le projet est soutenu par des fonds Erasmus+ et est parrainé par l'évêque du Land de Bavière, le Dr Bedford-Strohm.
Financé par l’Union européenne. Les points de vue et avis exprimés n’engagent toutefois que leur(s) auteur(s) et ne reflètent pas nécessairement ceux de l’Union européenne ou de l’Agence exécutive européenne pour l’éducation et la culture (EACEA). Ni l’Union européenne ni l’EACEA ne sauraient en être tenues pour responsables.
... auf der Seite des Projekts Evangelische Migrationsgeschichte(n)!
Migration ist ein Wesensmerkmal beinahe aller menschlicher Kulturen. Sie ist kein neues Phänomen, sondern seit jeher Teil der europäischen Geschichte. Die Gründe für Migration waren und sind vielfältig.
Unter dem Dach des Museumsprojektes "Evangelische Migrationsgeschichte(n)" entstehen 12 Ausstellungen, die sich mit Wanderungsbewegungen aus dem Blickwinkel evangelischer Kulturgeschichte beschäftigen. Die beteiligten Museen und Institutionen stellen Menschen vor, die aus Glaubensgründen, aus wirtschaftlicher Not oder als Folgen von Kriegen ihre Heimat verlassen mussten. Sie erzählen vom kulturellen Erbe dieser Menschen, von ihren Chancen und Risiken und davon, wie sie ihre neuen Welten mitprägten. Sie gehen den Fragen nach, wie sich die Fürsorge für Migranten im Protestantismus entwickelte und was sich daraus für die Probleme der Gegenwart lernen lässt.
Neu und herausragend an dem Projekt ist die Zusammenarbeit von Einrichtungen in den Quell- und Zielländern von protestantischer Migration.
Das Projekt wird gefördert durch Erasmus+ Mittel; Schirmherr ist der Bayerische Landesbischof Dr. Bedford-Strohm.
Das Projekt in 2 Minuten
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden
Zum Start des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2023 in Nürnberg eröffnete am 6. Juni die gemeinsame Ausstellung "Evangelische Migrationsgeschichte(n)" ihre Türen. Bis zum 3. September ist sie im Stadtmuseum Fembo-Haus zu sehen.
"Evangelische Migrationsgeschichte(n)" ist ein gemeinsames Museumsprojekt, bestehend aus insgesamt zwölf Einzelausstellungen, die sich mit Wanderungsbewegungen aus Sicht evangelischer Kulturgeschichte beschäftigen. Erarbeitet wurden diese von verschiedenen Bildungsinstitutionen und Museen in Europa und eines in den USA.
Die gemeinsame Ausstellung stellt einen Zusammenschnitt mit Beiträgen aller beteiligten Projektpartnerinnen und -partner dar und ist als Wanderausstellung konzipiert. Auf 22 Plakaten werden Menschen vorgestellt, deren Biografien geprägt sind von Migration und exemplarisch für eine ganze Wanderbewegung stehen. Daneben lassen besondere Exponate, wie die Abendmahlskanne von Exulant Johannes Schrenck oder der Diakonissentracht der Oberin des Diakonissen-Mutterhauses Lehmgruben, die Schicksale lebendig werden.
Gleichzeitig historisch und aktuell erzählen die evangelischen Migrationsgeschichten von Schwierigkeiten und Chancen, mit denen sich protestantische Migrantinnen und Migranten in den vergangenen fünf Jahrhunderten konfrontiert sahen.
Und sogar der Ausstellungsort selbst zeugt von Migrationsgeschichte. So erinnert Evelyn Reitz, Abteilungsleiterin der kunsthistorischen Sammlungen und Museen in Nürnberg, in ihrer Rede an den Erbauer des Fembo-Hauses Philipp van Oyrl. Als Protestant sah dieser sich 1585 gezwungen, seine Heimat Antwerpen zu verlassen, um schließlich in Nürnberg ein neues Zuhause zu finden.
Auch Nürnbergs Kulturbürgermeisterin Julia Lehner, greift die Verbindung der Stadt Nürnberg zur Migrationsgeschichte auf: Denn auch der vielleicht bekannteste Nürnberger, Albrecht Dürer (1471-1528), wäre nie Nürnberger geworden, wenn nicht schon dessen Vater die ungarische Heimat verlassen hätte.
Der Blick in die Geschichte zeigt: Migration ist allgegenwärtig und wir können ihre Früchte auch heute noch ernten und vor allem wachsen lassen. Gleichzeitig ist Migration ein Thema, das nicht selten für hitzige Diskussionen sorgt und mit Vorurteilen und Angst belastet ist.
Um dem entgegenzuwirken lenkt die Ausstellung den Blick vor allem auf die Möglichkeiten, die Migration mit sich bringt und möchte eine Botschaft in Erinnerung rufen, die inmitten einer krisengeprägten Welt nicht oft genug wiederholt werden kann:
Abschottung und Feindseligkeit bringen uns nicht voran. Die gemeinsame europäische Zukunft hängt davon ab, mit welcher Gesinnung wir dem Neuen und Fremden begegnen. Denn der Wert von Migration zeigt sich nur denen, die eine offene Einstellung bewahren. Nur so lässt sich ein Europa schaffen, in dem sich jede und jeder willkommen fühlt und alle von der Vielfalt profitieren können.
Die Ausstellung ist bis zum 3. September im Stadtmuseum Fembo-Haus zu sehen.
Mehr Informationen für Ihren Besuch: https://museen.nuernberg.de/fembohaus/kalender-details/evangelische-migrationsgeschichte-2319
Als Plakatausstellung ist sie außerdem über den Evangelischen Presseverband ausleihbar.
Mehr Informationen zum Leihen der Ausstellung: https://www.ausstellung-leihen.de/evangelische-migrationsgeschichte
Vous pouvez vous faire une première idée du projet et des partenaires impliqués dans ce film de deux minutes:
Les premières expositions individuelles dans le cadre du projet Histoire(s) de la migration protestante seront inaugurées à la mi-mars !
Au musée de la diaconie de Rummelsberg, l'inauguration aura lieu le 16 mars.
Au musée Kirchen in Franken, l'exposition sera inaugurée deux jours plus tard, le samedi 18 mars, en présence de Heinrich Bedford-Strohm.
Le musée protestant de Haute-Autriche à Rutzenmoos sera le troisième à présenter sa nouvelle exposition wesWegen à partir du 22 mars.
Vous trouverez tous les détails sur les expositions individuelles dans la rubrique Établissements concernés et Dates.